Magische spirituelle Orte Ostmährens
Magische spirituelle Orte
Das Programm ist auf die bedeutendsten kirchlichen Denkmäler und Wallfahrsorte Ostmährens ausgerichtet. Bis auf einige Ausnahmen handelt es sich um das Wertvollste nicht nur hier, sondern in der ganzen Tschechischen Republik. Orte wie Velehrad, Hostýn, Štípa, aber auch Kroměříž, Uherský Brod, Modrá und andere sind Nachweise der geistigen Kraft und der Einzigartigkeit dieser Region.
5-tägiges Kennenlern-Programm
Tag 1
Anreise, Unterkunft.
Tag 2
Svatý Hostýn (735 m ü. d. M..) Besichtigung des am häufigsten besuchten Marienwallfahrtsortes Tschechiens. Den Ort dominiert die Basilika der Mariä Himmelfahrt, deren Grundstein 1721 geweiht wurde. Zum Feuerturm Mährens, wie dieses Gotteshaus genannt wird, führt eine Treppe, die an der Wasserkapelle beginnt, wo wundertätiges Wasser entspringt. Die Treppe, in der die Namen der Spender eingehauen sind, ist 250 m lang und besteht aus 250 Stufen. Ein bedeutendes Denkmal ist auch der einzigartige Kreuzweg des berühmten Architekten Dušan Jurkovič. Auf dem Gelände besuchen Sie auch das Museum von Svatý Hostýn und den Aussichtsturm aus dem Jahr 1898.
Holešov: Besichtigung der Schach-Synagoge und des jüdischen Friedhofs, die zu den ältesten, wertvollsten und am besten erhalten gebliebenen Denkmälern Tschechiens zählen.
Kroměříž: Besichtigung der Stadt, die der Sommersitz der Olmützer Bischöfe und Erzbischöfe war und wegen ihrer Stadtarchitektur, Kunstsammlungen und einzigartigen Gärten und dem Schloss − seit 1998 eingetragen in der Liste des UNESCO-Welterbes − beachtenswert ist. Die gotische Kirche des St.. Moritz aus dem Jahr 1260 war in der Zeit ihrer Entstehung die größte Kirche Mährens. Die Kirche des St. Johannes des Täufers zählt zu den Juwelen des Barocks in Mähren, weiterhin dann die Kirche der Mariä Himmelfahrt und die orthodoxe Kirche des St. Kyrill und St. Method. Gegen Abend eine Besichtigung der Schlossweinkeller (gegründet 1266) mit Verkostung der hier hergestellten Messweine, die auch in den Vatikan geliefert werden.
Tag 3
Provodov-Malenisko: Die Maria-Schnee-Kirche in Malenisko
bei Provodov zählt zu den bekanntesten mährischen Wallfahrtsorten. Die ersten Erwähnungen stammen vom Anfang des 18. Jahrhunderts und hängen mit einer Quelle mit wundertätigem Wasser zusammen. Der Innenraum der Wallfahrtskirche im Barockstil aus dem Jahr 1750 ist schmucklos und einfach; hinter der Kirche stoßen Sie auf die erste Station des Kreuzweges.
Štípa: Die Gnadenstatue der Jungfrau Maria mit dem Kind auf dem Hauptaltar der Wallfahrtskirche, die der Mariä Geburt geweiht ist, gehört zu den ältesten Marienstatuen in Mähren. Das umfangreiche Marienheiligtum im Barockstil aus dem Jahre 1765 ist eine der größten und schönsten kirchlichen Bauten ganz Mährens.
Tečovice: Die Kirche des St. Jakob des Älteren war ursprünglich eine romanische Kirche. An ihrer Stelle wurde im 13. Jahrhundert die heutige gotische, im späteren Zeitraum im Barockstil umgebaute Kirche errichtet.
Zlín: die Stadt von Tomáš Baťa mit einer einzigartigen funktionalistischen Stadtarchitektur. Die Geschichte der kirchlichen Bauten geht bei der Pfarrkirche des St. Philip und St. Jakob bis in das Jahr 1390 zurück.
Tag 4
Velehrad: Der bedeutendste Wallfahrtsort in Tschechien. Er ist eng
mit dem Kult der Slawenapostel, des St. Kyrill und St. Method, der Mitpatrone Europas, eng verbunden. Archäologischen Funden zufolge kann man die Metropole des Großmährischen Reiches und den Sitz seines ersten Bischofs, des St. Method, Veligrad, gerade mit der weiteren Umgebung von Velehrad verbinden. Der umfangreiche Klosterkomplex wurde ab dem 13. Jahrhundert bis zur Wende 17. / 18. Jahrhundert gebaut.
Die Basilika Mariä Himmelfahrt und des St. Kyrill und St. Method, die einen Teil des Komplex darstellt, zeichnet sich durch ihren im Barockstil ausgestalteten Innenraum aus. Ein außerordentliches Meisterwerk stellen die holzgeschnitzten Chorbänke aus dem 17. Jahrhundert dar. Zur Basilika gehören auch die Untergeschossräume und das Lapidarium. 1985 wurde die Basilika anlässlich des 1100. Jubiläums des Todes des St. Method mit der Goldenen Rose durch Papst Johannes Paul II. ausgezeichnet. Nur einige wenige christliche Gotteshäuser auf der Welt erhielten diese Auszeichnung. 1990 kam Johannes Paul II. nach Velehrad zu Besuch.
Der Wallfahrtsweg Velehrad-Svatý Hostýn:
Entlang des Weges, der die beiden Wallfahrtsorte verbindet, befinden sich 25 Schutzdächer aus Holz mit Informationen für Touristen und Wallfahrer.
Modrá: Die Überreste einer kleinen Kirche von der Wende vom 8. zum 9. Jahrhundert sind der älteste Steinbau christlichen Ursprungs in Tschechien. 1998 bis 2000 wurde eine Nachahmung der ursprünglichen Kirche des St. Johannes gebaut. Sie dient als „Kirche der Verständigung“ und stellt ein ökumenisches Denkmal zur Erinnerung an das Großmährische Reich dar.
Uherský Brod: Kirche der Jungfrau Maria, ein Marien-Wallfahrtsort; das Bild der Schwarzen Madonna ist die größte Zierde der Kirche. 1997 hat Papst Johannes Paul II. in Rom die Kronen für das Gnadenbild geweiht und eine Bulle erlassen, mit der die Wallfahrtskirche in Uherský Brod das Privileg erhält, Wallfahrern einen Ablass zu gewähren.
Uherské Hradiště: Uherské Hradiště ist eines der Hauptzentren des ethnografischen Gebiets der Mährischen Slowakei (Slovácko). Es ist die Stadt des Baťa-Kanals, die Stadt des Weines, der Feste und Festspiele und auch vieler Denkmäler.
Dominierend sind die Pfarrkirche des St. Franziskus Xaverius auf dem Gelände der Jesuitengebäude, das Rennaissancehaus „Zur Sonne“ und das Franziskanerkloster mit der Kirche der Verkündigung Mariä.
Tag 5
Besuch des Wallfahrtsortes Svatý Kopeček bei Olomouc mit der Basilika der Mariä Heimsuchung. Abreise
Chöre
Für die Organisatoren von Chorgruppen können spezielle Programme vorbereitet werden, damit die Sängergruppe während der Reise gemeinsam mit örtlichen Sängern in einem der einzigartigen Gotteshäuser auftreten kann.
Die genannten Programme können miteinander kombiniert, verbunden oder ergänzt und auf diese Weise zu neuen Produkten gestaltet werden. Die Informationen zu weiteren Dienstleistungen, zur Organisation der Programme oder zu den Preisangeboten erhalten Sie unter der Adresse CCRVM, J. A. Bati 5520, 761 90 Zlín, info@vychodni-morava.cz, Tel.: +420 577 043 903, www.vychodni-morava.cz/itinerary, Zentrale für den Reiseverkehr Ostmährens − Centrála cestovního ruchu Východní Moravy, o.p.s., Träger der Auszeichnung für das beste Reisemanagement 1993–2010.

